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Sich messen.

8 Kommentare

Die Saison ist vorbei. Man erkennt es unter anderem daran:

  • Man geht bei Mistwetter seltener zum sporteln vor die Tür.
  • Man isst wieder mehr ungesunde Dinge (Hallo Winterspeck!)
  • Wenn man denn Sport macht, lässt man sich eher treiben als dass man wirklich trainiert.
  • Der Rennkalender lässt sich nicht weiter umblättern.

 

Dies ist die ideale Zeit, sich bei einer heißen Waffel mit Sahne und Kirschen hinzusetzen und zu schauen, wie die Saison so gelaufen ist. So machen wir das jedenfalls.
Zugegeben, die Liste war dieses Jahr bei uns nicht allzu lang:

  1. Die Waage entlasten.
  2. Die Zeit beim Strongmanrun verbessern.
  3. Die Zeit beim EZF Saaletal verbessern.
  4. Das Zeitfahren Hamburg-Berlin bestreiten.

Bei Mario bestand die Liste zu Jahresbeginn eigentlich nur aus Punkt 1. Zu meinem Leidwesen läuft er nicht gern und dass er bei HHB mitfahren würde, wusste Mario Anfang 2013 noch gar nicht.
Entsprechend ist die Auswertung beim llama racing team nicht besonders umfangreich:

Die Waage entlasten.

Auswertung Kampfgewicht

Auswertung Kampfgewicht

Das klassische Ziel. Kaum jemand (unter uns Normalsterblichen), der dieses Ziel nicht zu jedem Jahresbeginn auf dem Zettel stehen hätte (Hallo Winterspeck!). Eigentlich handelt es sich auch nicht um eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Regelmäßig bewegen, viel Gemüse und Obst essen, nicht bei jeder Kalorienbombe „Hier!“ rufen. Der Rest erledigt sich von allein.

Die Zeit beim Strongmanrun verbessern.

Um dieses Ziel zu erreichen, hätte es gereicht, einfach weiter vorne zu starten, um die Wartezeiten vor den Hindernissen zu verkürzen. Auch nicht besonders anspruchsvoll. Leider zwang mich eine Sehnenreizung am linken Fuß gleich Anfang Januar zu einer dreimonatigen Laufpause. Damit hatte sich ein Start am Nürburgring erledigt. Ziel verschoben.

Die Zeit beim EZF Saaletal verbessern.

Leider war die Wettkampfstrecke wegen Bauarbeiten gesperrt, so dass das EZF abgesagt werden musste. Ziel verschoben.

Das Zeitfahren Hamburg-Berlin bestreiten.

Das einzige Ziel, für das tatsächlich so etwas wie strukturiertes Training nötig war. Den Bericht zum Rennen gibt es hier. Ziel erreicht.

Schluss mit lustig!

Eigentlich eine sehr zufriedenstellende Saison. Alle Ziele, die sich tatsächlich umsetzen ließen, wurden auch umgesetzt. Nur: So richtig kompetitiv war das zurückliegende Jahr nicht. Das soll sich in der vor uns liegenden Saison ändern.
Zwei Dinge ergeben sich schon aus der Liste von 2013. Zum Einen der Strongmanrun Anfang Mai und zum Anderen das Einzelzeitfahren Saaletal, welches sicherlich irgendwann im Juni stattfinden wird. Den Saisonabschlusshammer HHB kann sich das llama racing team eigentlich auch nicht entgehen lassen.
Drei Wettkämpfe, keine einzige Premiere. Geht irgendwie nicht. Da muss noch mehr auf die Liste.

Cyclocross

CCCSeit ich im Herbst 2012 zum ersten Mal auf einem Querfeldeinrad saß, bin ich süchtig danach. Warum also nicht einmal ein CX-Rennen bestreiten? Auf Bildern und in Videos, die man im Netz so findet, sieht das immer sehr spaßig aus. Was liegt also näher, als das selbst mal zu probieren?
In den letzten Jahren gab es eine Rennserie in und um Dresden, organisiert von der Firma veloheld. Keine Frage nach Lizenzen, kein BDR, keine Beschränkungen der Radklasse. Gibt’s das dieses Jahr wieder? Ja, das gibt es auch dieses Jahr! Eine Serie bestehend aus 3 Rennen, verteilt über den ganzen Winter. Genaue Infos gibt es erst kurz vor den Rennen per Mail. Klingt doch spannend! Kommt mit auf die Liste. Das erste Rennen findet zwar in ein paar Tagen statt, aber das gibt mir endlich Gelegenheit, meine nicht vorhandenen CX-Fähigkeiten (Auf- und Absteigen ohne anzuhalten) zu üben.

Duathlon

bikexrunIch bewundere schon immer die Triathleten. Ich wollte auch immer schon bei einem Triathlon mitmachen, aber ich halte mich für einen zwar ausdauernden, jedoch eher langsamen Schwimmer. Zufällig stolperte ich nun über einen Wettkampf, der sehr vielversprechend klang: den Sparkassen bike & run in Leipzig. Ein Crossduathlon? Zwei Sportarten, die ich liebe, in einem einzigen Wettkampf? Kommt auf die Liste, klarer Fall. Damit wäre der März abgedeckt.

Pagus Neletizi

Seit ein paar Jahren ist der lokale Rennradkalender (der leider recht spärlich aussieht) um ein episches Event reicher: die Hölle des Ostens. Eher Ausfahrt als Rennen (es wird im geschlossenen Feld gefahren), geht es über 160 km quer durch den Saalekreis mit dem Ziel, so viele Kopfsteinpflasterpassagen mitzunehmen wie möglich. Und davon gibt es bei uns jede Menge. Ich war zwar noch nie in Flandern, aber so viel schlimmer können die Straßen dort eigentlich auch nicht sein. Seit 2 Jahren will ich dort mal mitfahren, nächstes Jahr soll es mal klappen. Den April hätten wir also auch, vorausgesetzt, dieses Event findet dann auch statt.

Habe fertig.

Damit steht die Saisonplanung zumindest bis Juni (und für Oktober) fest. Ein ganzes Stück wettbewerbsorientierter als bisher. Trotzdem vor allem Veranstaltungen, bei denen eindeutig der Spaß im Vordergrund steht. Ich freue mich auf jede einzelne. Und vor allem geht der Stoff für Blogposts nicht aus.
Wer aufmerksam bis hierher gelesen hat, der hat vielleicht gemerkt, dass Mario bei der Saisonplanung keine große Rolle spielt. Das stimmt. Mario tritt aus privaten Gründen bei der Planung etwas kürzer. Ich hoffe, dass das llama racing team vielleicht trotzdem hier oder da geschlossen am Start steht. Aber es klafft ja noch eine große Sommerlücke im Plan. Und da wird uns schon noch irgendeine verrückte Geschichte einfallen…

Was habt ihr nächstes Jahr an sportlichen Dingen geplant? Schreibt es unten in das Kästchen und lasst es uns wissen!

8 Kommentare An der Unterhaltung teilnehmen

  1. Da sind doch ein paar nette Sachen dabei! Ich wünsche jetzt schon viel Spaß!
    „Hölle des Ostens“ – da war doch was. Mal schauen! 😉
    Bei mir wird’s nicht so vielfältig. Ich liebäugele mit einer privaten Solo-Brevetserie. 200-300-400-600 Kilometer. Start und Ziel in Hamburg und dann los in alle 4 Himmelsrichtungen.
    Dann wäre eine 1-Tagestour HH-Kopenhagen schön. Mal schauen, ob sich das mit einem Kurzurlaub verbinden lässt.
    Ein langer, schneereicher Winter wäre schön, damit ich die dicken Fatbikereifen gut nutzen kann. 🙂
    Lauftechnisch plane ich bislang nichts. Wenn’s läuft, dann werde ich wohl wieder beim Alster-Nachtlauf (15km) und beim Köhlbrandbrückenlauf (12km) dabei sein.
    An einen Halbmarathon mag ich noch nicht so recht glauben …

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    • Hallo Harald,

      vielen Dank für den ersten Kommentar hier im Blog 🙂

      Deine Planung ist auch nicht von schlechten Eltern! Ist denn die Brevetserie, mal vom 600er abgesehen, überhaupt eine Herausforderung für dich? Ich schlage vor, du kommst zur Hölle des Ostens (falls die nicht stattfindet, fahren wir allein) und ich komme mit nach Kopenhagen. Die Idee ist schon sehr reizvoll. Und das mit dem Winter, das überlegen wir uns noch mal, ja? 😉

      Liebe Grüße Lars

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  2. Klar fahren wir die Hölle des Ostens alleine. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass du mich zu einer Verbandsfahrt überredet bekommst?!

    Doch, doch, solch eine Serie ist für mich eine Herausforderung. 300 oder gar 400 Kilometer fahre ich ja nun auch nicht ständig, das sind schon ordentliche Strecken. Zugegeben, bei 200 Kilometern mache ich mir kaum Gedanken. Wobei das eigentlich ‚gelogen‘ ist: Die Nacht vor einer längeren Tour ist bei mir immer SEHR unruhig.
    Schwierig wird es zudem, weil ich die beiden längeren Strecken in Richtung „Gebirge“ plane, die 400 Kilometer Richtung Süd-West zum Deister, Ith und Weserbergland, die 600 Kilometer hoch zum Brocken.

    Kopenhagen wird bestimmt klasse. Reizvoll mit der Fährpause und Dänemark ist sowieso perfekt.
    Von mir aus kann der Winter ja nur rund um Hamburg stattfinden (mal schauen, wer mich jetzt verflucht!)

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    • Alleine fahren? Lass uns da mal drüber reden, wenn es April geworden ist. Prinzipiell spricht nix dagegen. Aber nach Dänemark wollte ich schon immer mal 🙂

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  3. Strongmanrun steht bei mir 2014 auch an, nachdem ich diesen dieses Jahr familiärbedingt habe ausfallen lassen müssen. Wobei, wenn ich hier lese, dass ich an den Hindernissen warten muss, frage ich mich, ob das dann die richtige Veranstaltung für mich ist :-/ Mmh, mal schauen. Aber einmal mitmachen wollte ich den auf jeden Fall.

    Die Höhepunkte für 2014 werden für mich Leipzig – Berlin – Leipzig (von lebiketour.de) und die 24h am Nürnburgring. Für beide Veranstaltungen bin ich schon angemeldet. Ins Auge gefasst habe ich noch den heimischen Bonn-Triathlon, an dem ich dieses Jahr schon teilgenommen habe, der aber wegen des Hochwassers „nur“ ein Duatholon war. Zum Saisonausklang könnte ich mir dann noch Hamburg – Berlin vorstellen, weil nach dem lausigen Wetter in diesem Jahr, 2014 nur fantastisch werden kann ;-).

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    • Hi Joas,

      danke für deinen Kommentar. Wenn du 2014 den strongman run laufen willst, dann sehen wir uns da ja vielleicht mal 🙂 Ich habe gehört, dass die viel verbessert haben und man im Gegensatz zu 2012 nicht mehr so lange warten muss. Ob das allerdings stimmt, werden wir nächstes Jahr sehen.

      Du musst dich entscheiden: Hinten gibt es mehr Kostüme, mehr Party, aber eben auch längere Wartezeiten. Vorne gibt es mehr Leistung. Ich habe mich beim ersten Mal für die Party entschieden. 2014 starte ich definitiv so weit vorn wie möglich. So oder so: es lohnt sich.

      Der Rest klingt aber auch nach einem spaßigen Jahr 🙂 Viel Erfolg bei deinen Vorhaben und wie gesagt: vielleicht sieht man sich mal bei der einen oder anderen Gelegenheit 🙂

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      • Hallo Lars,
        prima, das ist ein guter Hinweis. Dann werde ich in versuchen, möglichst weit vorne zu starten. Bin auf jeden Fall sehr gespannt auf die Veranstaltung. Die Bilder, die man so sieht, „versprechen“ ja so einiges. Wenn es soweit ist, melde ich mich noch mal. Vielleicht kann man sich nach dem Run mal austauschen 😀

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